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Viele Tierhalter entwickeln eine zunehmende Sensibilität für Produkte ohne die üblichen chemischen Konservierungszusätze (z.B. E 324 und E 321). Es gibt wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse, nach denen diese Stoffe nachteilig für die Tiergesundheit, u.a. auch krebserregend sein können. Und damit möglicherweise einer der Gründe für die Zunahme von Tumorbildungen auch bei Koi sind. Für einige Heimtiere sind Futtersorten ohne chem. Konservierungsstoffe bereits länger etabliert, für Koi fehlten derartige Futter jedoch bisher. Das hat vielfältige Gründe: Einer der Hauptgründe ist die notwendige Verwendung von Fischmehl und Fischölen in Koifuttern. Diese leicht verderblichen Produkte werden üblicherweise zur langen Lagerung konserviert, sie geben dann natürlich die enthaltenen Konservierungsstoffe an die Futtermischung weiter.

Konservierungsstoffe im Koifutter

Um Fertigfutter möglichst günstig herzustellen werden sehr häufig sogenannte Substitute verwendet. Das sind Ersatzprodukte anstelle von vollwertigen Komponenten, meist Rückstände/Nebenprodukte aus der Nahrungsmittelproduktion. Auch diese werden vor der Weiterverarbeitung oft sehr lange zwischengelagert und bedürfen einer chemischen Konservierung.

Die aus diesen Rohstoffen entstandene Futtermischung ist durch die vorgenannten, verschiedenen Komponenten bereits erheblich mit deren Zusätzen vorbelastet. Wenn dann noch die üblichen zulässigen Mengen an Antioxidantien der fertigen Mischung hinzugefügt werden, enthält diese in der Regel sogar noch erheblich mehr dieser Stoffe als deklariert sind.

Ein Koifutter ohne chem. Konservierungsstoffe kann daher nur aus anderen als den genannten Komponenten hergestellt werden, also nur aus frischen, unkonservierten Rohstoffen.  Es ist dadurch immer ganz besonders hochwertig und kann nicht billig sein.

Sojaextraktionsschrot

Ein weiteres Kapitel ist das weltweit verbreitete Sojaextraktionsschrot bzw. auch Sojaschrot, das in der tierischen Ernährung weitgehend als Ersatz für tierisches Eiweiß verwendet wird. Durch das sogenannte Toasten der Sojabohnen kann die enthaltene Eiweißzusammensetzung der des tierischen Eiweißes relativ weitgehend angeglichen werden. Es fehlen aber immer noch einige der essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge und ist damit nicht vollwertig.
Den Sojabohnen wird so gut wie immer vor der Verwendung als Tierfutter das wertvolle Sojaöl durch Extraktion entzogen. Übrig bleibt als Rückstand das bekannte Sojaextraktionsschrot. Entsprechend höherwertig ist die Verwendung von Sojaschrot, d.h. vollwertiges Schrot aus unextrudierten Sojabohnen.
Soja ist heutzutage immer häufiger unkontrolliert genmanipuliert, mit noch nicht endgültig erforschten Auswirkungen.
Neben Fischmehl  in unterschiedlicher Qualitäten ist Sojaextraktionsschrot in fast allen im Markt erhältlichen Koifuttern als Eiweißlieferant mitenthalten; weil die Mischung sonst einfach zu teuer werden würde. Da aber auch Soja nicht immer ganz billig ist (wird an der Börse gehandelt), ersetzt man zur weiteren Verbilligung der Futtermischung auch dieses durch noch weniger artgerechte Rohstoffe, wie z.B. Trockenblut, Raps, Erbsen, Bohnen oder gar Federmehl. Der Computer errechnet dann bei der sogen. Optimierung die günstigste Mischung nach den Vorgaben der Analysenwerte und der Preise für die Rohstoffe. Nur wenig Berücksichtigung findet dabei die artgerechte Verdaulichkeit, in diesem Fall für Fische. Im günstigsten Fall werden auch die für die jeweiligen Leistungen erforderlichen Aminosäuregehalte errechnet und berücksichtigt, ggf. komplettiert mit Zusätzen synthetischer Aminosäuren.

Beste Futterqualität - Fischmehl

Für sehr anspruchsvolle Futterzwecke – wertvolle Zierfische oder auch ldw. Zucht -Nutztiere – kann artgerechtes tierisches Eiweiß nicht vollständig durch Sojaschrot oder andere Ersatz-Eiweißträger ersetzt werden, es bleibt stets ein Kompromiss. Für diese Futter wird hochverdauliches Fischmehl eingesetzt, das leider sehr teuer geworden ist. Dafür aber u.a. doppelt soviele der essentiellen Aminosäuren liefert, wie z.B. Sojaschrot. Zusätzlich enthält es eine Vielzahl an hochwertigen, gut verfügbaren Fettsäuren, Mineralstoffen, Mikronährstoffen und verschiedenen sogen. unbestimmten Wachstumsfaktoren. 

Bei Fischmehl gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede, die höchste Qualitätsstufe haben die sogen. weißen Fischmehle. Koifutter der höchsten Qualitätsstufe schöpfen den Hauptanteil des Rohproteins - mit artgerechtem Aminosäuremuster - aus diesen hochwertigen Fischmehlen.

Koifutter aus artgerechten, vollwertigen Komponenten haben immer eine sehr hohe Verdaulichkeit und können auch bei niedrigeren Wassertemperaturen leicht und belastungsfrei verwertet werden.

Verkauf

Wir sind exklusiv in der Lage, einige Futtersorten in dieser absoluten Premiumqualität ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, ohne Ersatzkomponenten und sogar ohne Sojaschrot anzubieten, mit hervorragenden Fütterungsergebnissen.