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Unsere
hochwertigen Alleinfutter für Koi decken die Anforderungen
an Eiweiß-, Energie- und Wirkstoffversorgung für
den jeweiligen Einsatzzweck grundsätzlich voll
ab. Es sind ebenfalls Stoffe mit Sonderwirkungen –
z.B. Förderung der Immunität oder Farbvertiefung
– ausreichend vorhanden. Alle verwendeten Rohstoffe
werden laufend auch auf Schadstoffreiheit geprüft.
Je intensiver die Haltungsform jedoch ist, desto geringer
ist ein zusätzliches Angebot an artgerechter Zusatznahrung
im Teich vorhanden. Die Naturnahrung zeichnet sich meist
durch sehr hohe Eiweiß- und zum Teil auch Fettgehalte
aus, die in dieser Zusammensetzung und damit Verfügbarkeit
industriell nur begrenzt eingestellt werden können.
Ein möglichst naturnah abwechslungsreich ernährter
Koi hat eine erstaunlich hohe Widerstandskraft gegen
Krankheiten und Parasiten.
Die weitere wichtige Voraussetzung zur Gesunderhaltung
ist ein intaktes Teichsystem, je höher die Besatzdichte
ist, umso weiter entfernt man sich von den natürlichen
Verhältnissen.
Artgerechte Nahrungsstoffe sind in erster Linie im
Wasser lebende Fischnährtiere mit deren Magen-
und Darminhalten, sowie zusätzliche Wasserpflanzen-
und Algenanteile. In zweiter Linie Futterzubereitungen,
die industriell unbearbeitet, unerhitzt und ohne Zusätze
diese Nährstoffe in ähnlicher Zusammensetzung
zur Verfügung stellen können.
Viele unspezifische Krankheitserscheinungen beruhen
höchstwahrscheinlich auf Mängeln an verwertbaren,
essentiellen Nähr- und Wirkstoffen in vielen Futtern
und zunehmenden Schadstoffbelastungen aus dem Lebensraum.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Pflege und Erhaltung
einer intakten, auf das System abgestimmten Teichbiologie.
Überall in der Natur vorkommende Mikroorganismen
haben in jedem Teich und deren Lebewesen wichtige Aufgaben
zu erfüllen. Sie haben entscheidenden Anteil am
störungsfreien Ablauf u.a. der Verdauungsprozesse
im Darm und aller nachfolgenden Ab- und Umbauprozesse.
Die unter intensiven Haltungsbedingungen häufig
nicht mehr optimalen Wasserverhältnisse stören
diese natürlichen Abläufe, die sogenannte
Teichbiologie bedarf intensiver Pflege.
Viele erwünschte Prozesse in allen möglichen
Bereichen auch der Industrie können heute mit Hilfe
entsprechend vermehrter und gesteuerter Baktereinkulturen
beeinflusst werden. Für Teiche ergibt sich daraus
die Möglichkeit zur Vermeidung bzw. Verminderung
der Notwendigkeit agressive chemische Substanzen einzusetzen,
zur Abmilderung nachteiliger Nebenwirkungen auf das
System (z.B. bei Algenbekämpfung, Schlammabbau,
Schadstoffbindung etc.)
Aus diesen Zusammenhängen heraus bieten wir einige
Auswege an, die vielleicht etwas mehr Aufwand erfordern,
jedoch wirksam dabei mithelfen, die oft unvermeidlich
ungünstigen Auswirkungen der Intensivhaltung auf
das Biosystem einzugrenzen:
1.Zusätzliche Versorgung mit artgerechten Vitalstoffen,
Fett- und Aminosäuren.
Zur Anpassung an die Höhe und biologische Wertigkeit
der Eiweiß-, Fett- und Wirkstoffgehalte der Naturnahrung.
Siehe Eigen-Futteraufwertung.
2. Zufuhr von auf Koi und Teich günstig wirkender
Mikroorganismen
Zur positiven Beeinflussung der Mikrobiologie bei Fischen
und deren Lebensraum.
Wie bei den Milchsäureprodukten
und unter Sonderfutter
beschrieben.
Verfütterung pro- und prebiotischer Kulturen
(Link..) in besonders hochwertigen
Futtermitteln,
Verfütterung von Spezialfuttern mit hohen Gehalten
von Kräuterextrakten aus den natürlichen Lebensräumen,
z.B. Misimar
Einsatz von speziell hochgezüchteten Teichbakterien.
3. Natürliche Beifutter aus dem Lebensraum Wasser
zur Ergänzung der Fertigfutter.
Bachflohkrebse
(gammarus)
getrocknet, stammen aus fischfreien, sauberen Gewässern
meist Sibiriens (es gibt auch chinesische Herkünfte
mit meist geringerer Qualität). Sehr gerne gefressen,
verdaulich auch bei niedrigeren Wassertemperaturen.
Geringere Nährstoffgehalte lassen eine häufigere
„Zwischenmahlzeit“ zu, höhere Anteile
an Ballststoffen wirken verdauungsfördernd.
Süßwassershrimps getrocknet
Ebenfalls leicht verdaulich, auch noch bei
niedrigeren Wassertemperaturen. Aus Zuchten in ökologisch
sauberen Gewässern stammend. Diese Garnelen haben
mehr Nährstoffe als Gammarus, darüberhinaus
ebenfalls wichtige verdauungsfördernde Ballaststoffe.
Zu beachten ist die Herkunft ausschließlich aus
dem Süßwasser. Herkünfte aus Salzwasser
sollten an Süßwasserfische nicht verfüttert
werden. Häufig finden sich als Beifang kleinere
Fischchen, Insekten- und Algenteile, ebenfalls wertvolle
natürliche Bestandteile.
Ausgesucht kleine Garnelen werden nach kurzer Gewöhnungszeit,
bevorzugt kurz in Wasser vorgeweicht, ebenfalls sehr
gern von den Koi gefressen. Durch ihre artgerechten
Inhaltsstoffe bei guter Verdaulichkeit bereits ab unter
10 Grad Wassertemperatur eignen sich gerade diese Schrimps
auch zur empfohlenen Nahrungsergänzung in Herbst
und Frühjahr.
Beide Beifutter haben hohe Gehalte an Astaxanthin in
ihrem Chitinpanzern.
Soweit verfügbar sind natürlich auch alle
anderen im Süßwasser lebenden Krebschen,
Würmer und Insekten-(larven) als abwechslungsreiches
Beifutter hervorragend geeignet.
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